Auch kleine Einkaufsabteilungen brauchen Allgemeine Einkaufsbedingungen

 

Bestellen Sie ohne „Allgemeine Einkaufsbedingungen“ bei einem Lieferanten und bestätigt dieser in seiner Bestellungsannahme (Auftragsbestätigung) mit Hinweis auf seine „Allgemeinen Verkaufsbedingungen“ Ihren Auftrag, dann werden seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen – vorausgesetzt es handelt sich um eine laufende Geschäftsbeziehung (das ist die Normalität in der Praxis) – Bestandteil des Vertrages. Die so entstandene Situation bringt aus juristischer Sicht fast nie Vorteile für den Einkäufer.

 

Besitzen Sie dagegen „Einkaufsbedingungen“ und bringen Sie diese bei Geschäften mit Ihren Lieferanten bereits bei der Bestellung ins Spiel, dann neutralisieren Sie praktisch die Allgemeinen Verkaufsbedingungen Ihrer Lieferanten. Dazu muss in den „Einkaufsbedingungen“ eine „Abwehrklausel“ enthalten sein.

 

Wichtig: Der Einbeziehungshinweis muss auf jeder Bestellung stehen. Klicken Sie auf "mehr lesen und Sie finden ein Beispiel für einen Einbeziehungshinweis.

 

 

Beispiel für einen Einbeziehungshinweis auf der Bestellung

 

"Wir bestellen hiermit auf der Basis unserer Allgemeinen Einkaufsbedingungen: ..."

 

Fehlt dieser Einbeziehungshinweis auf der Bestellung, sind ihre Allgemeinen Einkaufbedingungen nicht mit im Spiel.

 

 

Praxistipp: Mehr Informationen zum erfolgreichen Einsatz von „Allgemeinen Einkaufsbedingungen“ und anderen wichtigen Rechtsfragen im Einkaufsalltag erhalten Sie im Praxis-Workshop der Einkäufer-Akademie "Praktisches Einkaufsrecht - leicht gemacht".